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ChatGPT Work: Nutzung und Kosten

Erfahre, wie ChatGPT Work gemeinsame Credits verbraucht und sich auf die Abrechnung auswirkt, wie du Ausgaben steuerst und die Einführung nach Rollen planst

ChatGPT Work hilft Mitarbeitenden, Aufgaben mit mehreren Schritten zu erledigen, etwa ein Thema zu recherchieren, Informationen zu analysieren oder ein Dokument oder eine Präsentation fertigzustellen. Dafür können zusätzlicher Reasoning-Aufwand, Tools und Verarbeitungsschritte nötig sein, die Credits verbrauchen können. Ob sich diese Nutzung auf deine Rechnung auswirkt, hängt von deinen verbleibenden Credits, den vertraglich vereinbarten Preisen und den Einstellungen für Mehrverbrauch im Workspace ab.

Nutze diesen Leitfaden, um die Auswirkungen von Work auf die Nutzung zu verstehen, die Einführung bei Mitarbeitenden zu planen und die Ausgabenkontrollen anzuwenden, die deiner Organisation zur Verfügung stehen.

Nutzung und Kosten im Überblick

  • Bei entsprechenden Vereinbarungen auf Credit-Basis verbrauchen Work-Aktivitäten Credits aus dem gemeinsamen Kontingent des Workspaces.
  • Der Verbrauch vertraglich vereinbarter Credits ist nicht gleichbedeutend mit zusätzlichen Kosten auf deiner Rechnung.
  • Mitarbeitende können sowohl Chat als auch Work nutzen. Berücksichtige bei der Einführungsplanung ihre gesamte anrechenbare Nutzung von Chat und Work.
  • Rollenbasierte Schätzungen helfen bei der Planung, sind aber weder feste Preise pro Person noch garantierte Rechnungsbeträge.
  • Nutzungslimits pro Person und Limits für Mehrverbrauch im Workspace sind separate Einstellungen. Warnmeldungen informieren, verhindern aber keine weiteren Ausgaben.
  • Bewerte die Einführung anhand der beobachteten Nutzung in deiner Organisation und messbarer Ergebnisse der Arbeitsabläufe.

Warum Work Credits verbraucht

Bei Organisationen mit Vereinbarungen auf Credit-Basis verbrauchen anrechenbare Work-Aktivitäten Credits aus dem gemeinsamen Kontingent des Workspaces. Andere ChatGPT-Funktionen, die unter diese Abrechnung fallen, können dasselbe Kontingent nutzen. Work hat daher nicht zwangsläufig ein eigenes Guthaben.

Der Verbrauch hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Modell, Ausführungsumgebung und geltende Einstellungen für Reasoning-Aufwand oder Geschwindigkeit.
  • Komplexität der Aufgabe und verwendete Tools oder Funktionen, deren Nutzung angerechnet wird, etwa bei der Vorbereitung eines Rückblicks auf das Geschäftsquartal anhand von CRM-Datensätzen, Dokumenten oder Nachrichten aus freigegebenen Apps und Systemen, auf die die jeweilige Person zugreifen darf.
  • Wie häufig Mitarbeitende Aufgaben ausführen.

Mitarbeitende können Chat weiter nutzen, wenn sie mit Work beginnen. Um die Veränderung des Gesamtverbrauchs zu verstehen, vergleiche die frühere Chat-Nutzung derselben Mitarbeitenden mit ihrer kombinierten Nutzung von Chat und Work über einen vergleichbaren Zeitraum.

Deine Vereinbarung und die geltende Preisliste bestimmen, wie viele Credits jede anrechenbare Aktivität verbraucht. Bestehende Abo- oder Lizenzplatzgebühren sind nicht Teil einer Schätzung des Credit-Verbrauchs.

Wann sich die Nutzung auf deine Rechnung auswirkt

Ob durch anrechenbare Work-Nutzung zusätzliche Kosten entstehen, hängt von deiner Vereinbarung, den verbleibenden Credits und den geltenden Abrechnungseinstellungen ab. Der Verbrauch vertraglich vereinbarter Credits reduziert dein verfügbares Guthaben, führt für sich genommen aber nicht zu zusätzlichen Kosten auf der Rechnung:

  • Vertraglich vereinbarte Credits sind noch verfügbar: Anrechenbare Aktivitäten reduzieren das verfügbare Credit-Kontingent. Der Verbrauch dieser Credits allein verursacht keine zusätzlichen Kosten über deine bestehende Vereinbarung hinaus.
  • Keine Credits mehr verfügbar, aber dein Konto erlaubt Mehrverbrauch: Die anrechenbare Nutzung kann innerhalb des konfigurierten Limits für Mehrverbrauch im Workspace fortgesetzt werden. Dabei können Kosten zum vertraglich vereinbarten Preis für Mehrverbrauch entstehen.
  • Keine Credits mehr verfügbar und dein Konto erlaubt keinen Mehrverbrauch: Funktionen, deren Nutzung angerechnet wird, können pausiert werden, bis wieder Credits verfügbar sind oder sich das geltende Limit ändert.

Wie Mehrverbrauch gehandhabt wird, hängt von der Berechtigung deines Kontos und vom konfigurierten Workspace-Limit ab. Wenn deine Vereinbarung keinen Mehrverbrauch erlaubt, endet die anrechenbare Nutzung, sobald keine Credits mehr verfügbar sind. Wenn dein Konto Mehrverbrauch erlaubt und kein Limit festgelegt ist, kann die anrechenbare Nutzung über das Credit-Guthaben hinausgehen. Sofern unterstützt, verhindert ein auf null gesetztes Limit für Mehrverbrauch, dass im Workspace Mehrverbrauch entsteht. Kein Limit begrenzt die Ausgaben dagegen nicht auf null.

Nutzungsberichte und Schätzungen in US-Dollar dienen der Planung oder Überwachung und sind keine ausgestellten Rechnungen. Einige angezeigte Schätzungen basieren auf dem vertraglich vereinbarten Preis für Mehrverbrauch, der vom Preis für vertraglich vereinbarte Credits abweichen kann. Prüfe die tatsächlichen Kosten anhand der Rechnung, des Abrechnungszeitraums und der Bedingungen in der Vereinbarung deiner Organisation.

Nutzung für eine Rolle oder ein Team abschätzen

Eine rollenbasierte Schätzung kann helfen, die Einführung für Mitarbeitende mit ähnlichen Zuständigkeiten zu planen, etwa in Finance, Marketing oder Sales. Gehe von den Mitarbeitenden und Arbeitsabläufen aus, die deine Organisation voraussichtlich unterstützen wird.

So erstellst du eine Schätzung:

  1. Lege die vorgesehene Personengruppe und einen vergleichbaren Zeitraum der bisherigen Chat-Nutzung fest.
  2. Schätze den kombinierten Verbrauch von Chat und Work anhand der beobachteten Nutzung im Pilotprojekt oder eines freigegebenen, passenden rollenbasierten Vergleichswerts.
  3. Prüfe das verbleibende Guthaben an vertraglich vereinbarten Credits. Wende die jeweils geltenden Vertragspreise für diese Credits und, getrennt davon, für etwaigen Mehrverbrauch an.
  4. Prüfe, ob die prognostizierte Nutzung durch die verfügbaren Credits gedeckt bleibt oder ob die vertraglichen Bedingungen für Mehrverbrauch greifen könnten.
  5. Aktualisiere die Schätzung anhand der tatsächlichen Nutzung, des Aufgabenmixes und des beobachteten Verbrauchs.

Ein freigegebener Vergleichswert kann auf der beobachteten Nutzung bei Unternehmenskunden und dem tatsächlichen Modellmix basieren. Seine Aussagekraft hängt vom Vergleichszeitraum, der Rolleneinteilung, dem Ablauf und den Annahmen zum Konto ab. Eine allgemeine rollenbasierte Schätzung liefert keinen branchen- oder aufgabenspezifischen Vergleichswert.

Eine auf ein Jahr hochgerechnete Schätzung des Credit-Verbrauchs zeigt, welchem Wert die beobachtete Nutzung über ein ganzes Jahr entsprechen würde. Sie ist kein separater Lizenzpreis für Work und keine Standardgebühr pro Person. Sie gibt auch nicht die Infrastrukturkosten von OpenAI an und sagt nicht voraus, dass sich deine Rechnung um denselben Betrag erhöht. Tatsächliche Zusatzkosten hängen von den verbleibenden vertraglich vereinbarten Credits, den Vertragspreisen, dem erlaubten Mehrverbrauch und dem Abrechnungszeitraum ab.

Beispiel zur Planung im Marketing

Eine Analyse von Nutzungsdaten aus Unternehmen zeigte bei Mitarbeitenden im Marketing, die Work erstmals nutzten, folgende Veränderungen des auf ein Jahr hochgerechneten Werts der verbrauchten Credits:

  • Median: Rund 53 USD pro beschäftigter Person und Jahr.
  • 90. Perzentil: Rund 1.154 USD pro beschäftigter Person und Jahr.
  • Durchschnitt: Rund 309 USD pro beschäftigter Person und Jahr.

Der Median entspricht dem mittleren Wert der beobachteten individuellen Nutzung. Der Durchschnitt liegt höher, weil eine kleinere Zahl von Mitarbeitenden mehr Credits verbraucht. Das 90. Perzentil beschreibt einen beobachteten Schwellenwert im oberen Nutzungsbereich. Es ist keine Ausgabenobergrenze und kein Höchstwert.

Für 100 Mitarbeitende mit einer ähnlichen Nutzungsverteilung ergeben sich bei einem Durchschnitt von 309 USD pro beschäftigter Person rund 30.900 USD im Jahr oder umgerechnet 2.575 USD pro Monat als Planungswert.

Diese Schätzungen dienen der Orientierung. Sie beruhen auf der beobachteten Nutzung bei Unternehmenskunden und dem tatsächlichen Modellmix, hochgerechnet auf ein Jahr anhand einer Woche Nutzung während der Einführungsphase. Sie sind weder garantierte Einsparungen noch feste Preise pro Person. Aus ihnen ergeben sich weder automatisch Rechnungen noch garantierte Erhöhungen deines Rechnungsbetrags. Die tatsächlichen Kosten hängen von den verbleibenden vertraglich vereinbarten Credits, den Vertragspreisen und dem erlaubten Mehrverbrauch ab.

Dein Account-Team kann dir helfen, freigegebene Schätzungen im Rahmen der Vereinbarung deiner Organisation einzuordnen.

Einstellungen und Berichte für Admins

Wer einen Workspace besitzt oder administriert, kann über die unterstützten Einstellungen den Zugriff und die anrechenbare Nutzung auf Credit-Basis verwalten:

  • Zugriff auf Work: Lege über die in deinem Workspace verfügbaren Berechtigungen fest, welche Personen oder Gruppen auf Work zugreifen können.
  • Modell- und Geschwindigkeitseinstellungen: Konfiguriere, sofern verfügbar, unter Workspace-Einstellungen > Modelle das Standardmodell für Work & Codex, den Reasoning-Aufwand, die Geschwindigkeit und die Verfügbarkeit des Schnellmodus. Der Schnellmodus kann bei unterstützten Modellen mehr Credits verbrauchen.
  • Nutzungslimits pro Person: Lege die unterstützten monatlichen Standardwerte für den Workspace, Gruppenlimits oder abweichende Werte für einzelne Personen fest, um die anrechenbare Nutzung jeder Person zu steuern.
  • Limit für Mehrverbrauch im Workspace: Lege fest, in welchem Umfang die anrechenbare Nutzung fortgesetzt werden kann, nachdem das gemeinsame Credit-Kontingent aufgebraucht ist.
  • Warnmeldungen zur Nutzung: Lege im Bereich „Abrechnung“, soweit unterstützt, die verfügbaren Nutzungsschwellen fest und bestimme, wer benachrichtigt wird. Warnmeldungen informieren, verhindern aber keine weiteren Ausgaben.
  • Credit-Guthaben und Berichte: Prüfe im Bereich „Abrechnung“ die verbleibenden Credits und lade die für deine Rolle verfügbaren Nutzungsberichte herunter. Wenn deine Vereinbarung ein festes Credit-Kontingent vorsieht, vergleiche die beobachtete Nutzung mit dem vereinbarten Kontingent und dem Abrechnungszeitraum, um das Verbrauchstempo einzuschätzen.
  • Rechnungen: Prüfe ausgestellte Rechnungen und den zugehörigen Abrechnungszeitraum, wenn du mit deiner Workspace-Rolle Zugriff auf Rechnungen hast.

Ein abweichender Wert für eine einzelne Person hat Vorrang vor den Standardwerten für Gruppen und den Workspace. Gehört eine Person mehreren Gruppen an, gilt das höchste zutreffende Gruppenlimit. Eine Gruppe ohne konfiguriertes Limit setzt keine Obergrenze von null Credits. Prüfe das tatsächlich geltende Limit für jede Person im Pilotprojekt.

Nutzungslimits fügen keine Credits hinzu und legen nicht fest, wer auf Work zugreifen kann. Ein voreingestelltes Modell oder Leitlinien für Mitarbeitende können den Verbrauch beeinflussen, ersetzen aber weder ein durchgesetztes Nutzungslimit noch eine Einstellung für Mehrverbrauch im Workspace.

Welche Einstellungen verfügbar sind, wie detailliert Berichte ausfallen, wer Zugriff auf Rechnungen hat und wie abgerechnet wird, hängt von deinem Plan, der Workspace-Konfiguration und deiner Vereinbarung ab. Berichte bilden Aktivitäten möglicherweise nicht sofort ab. Vergleiche deshalb den Zeitstempel des Berichts mit dem Abrechnungszeitraum, bevor du die Nutzung mit einer Rechnung abgleichst. Informationen dazu, für welche Produkte die Kontrollen gelten, und aktuelle Setup-Anleitungen findest du unter ChatGPT: Nutzungslimits und Ausgabenkontrollen.

Nutzung und Ergebnisse gemeinsam messen

Wähle einen wiederkehrenden Ablauf, für den bereits klare Vergleichswerte vorliegen, etwa Kundenrecherche, Besprechungsvorbereitung oder Finanzberichterstattung. Nutze die für die Arbeit geeigneten Zugriffsrechte, Tools und Modellfunktionen, statt davon auszugehen, dass jede Aufgabe die fortschrittlichste Option erfordert.

Vergleiche während eines Pilotprojekts denselben Ablauf vor und nach der Einführung von Work. Je nach Aufgabe könnte deine Organisation Folgendes messen:

  • Zeitaufwand für die Erledigung der Arbeit.
  • Qualität, Vollständigkeit oder Konsistenz der Ergebnisse.
  • Nacharbeit, manuelle Abstimmung oder Fehlerquoten.
  • Ob das Team das vorgesehene Arbeitsergebnis fertiggestellt hat.

Bewerte diese auf Kundenseite gemessenen Ergebnisse zusammen mit dem beobachteten Credit-Verbrauch und etwaigen tatsächlichen Auswirkungen auf die Abrechnung. Die Nutzung allein belegt keine Einsparungen, und prognostizierte Zeitersparnisse garantieren keine finanziellen Erträge.

Beginne mit einer kontrollierten Einführung

Bevor du den Zugriff ausweitest:

  1. Prüfe deine Vereinbarung, die verbleibenden Credits, die geltenden Tarife und die Einstellungen für Mehrverbrauch.
  2. Wähle einen begrenzten Personenkreis und einen Ablauf aus, den deine Organisation bewerten kann.
  3. Konfiguriere die unterstützten Zugriffsberechtigungen, Nutzungslimits pro Person, Warnmeldungen und das Limit für Mehrverbrauch im Workspace.
  4. Vergleiche den Gesamtverbrauch von Chat und Work mit dem bisherigen Ausgangswert der Gruppe.
  5. Prüfe die beobachteten Ergebnisse und etwaige tatsächliche Auswirkungen auf die Abrechnung, bevor du die Einführung ausweitest.

Weiterführende Hinweise zu Zugriff, Daten, Governance und Einführung findest du in den FAQ zur Administration von ChatGPT Work. Bei Fragen zu vertragsspezifischen Preisen, zur Verfügbarkeit von Credits und zur Rechnungsstellung wende dich an dein Account-Team.